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Forschung aktuell

Heidelberg, den 13. 3. 2020

Norfluoxetin ist der einzige Metabolit von Fluoxetin in Zebrafisch-Embryonen (Danio rerio), der sich bei umweltrelevanten Expositionsszenarien ansamme

Fluoxetin ist als eines der giftigsten Arzneimittel in Gewässern erkannt. Da es zunehmend Hinweise gibt, dass das toxische Potenzial von Fluoxetin in Oberflächengewässern deutlich durch seinen eigenen Metabolismus in aquatischen Arten beeinflusst wird, untersuchte diese Studie die Biotransformation von Fluoxetin im Zebrafischembryo – einem aquatischen Modellorganismus mittlerer Komplexität.

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Tübingen, den 12. 3. 2020

Einfluss des Antidepressivums Citalopram auf das Verhalten der Bachforelle in zwei verschiedenen Lebensphasen.

In den letzten zwei Jahrzehnten ist die Verschreibungsrate von Antidepressiva stetig gestiegen. Entsprechend gelangen neuroaktive Arzneimittel in zunehmender Konzentration in Gewässer. Unter den in der Umwelt nachgewiesenen Antidepressiva ist Citalopram, ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, eines der am häufigsten vorkommenden Mittel.

Da Citalopram speziell zur Veränderung der Stimmung und des Verhaltens beim Menschen entwickelt wurde, wächst die Sorge, dass es das Verhalten Wildtieren nachteilig beeinflussen kann.

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Tübingen, den 8. 3. 2020

Zivilgesellschaft und Kontrolle der Wasserversorgung: Reaktionen der deutschen politischen Parteien auf Right2Water

Die Europäische Bürgerinitiative Right2Water forderte eine garantierte Wasserqualität und -quantität in ganz Europa und forderte, dass die Wasserdienstleistungen in den Händen öffentlicher Stellen bleiben. Die Unterstützung für Right2Water war in Deutschland besonders ausgeprägt. Den deutschen Organisatoren gelang es, 16-mal mehr Unterschriften zu sammeln, als für das Quorum erforderlich waren. Wie haben die deutschen Parteien auf die überwältigende öffentliche Unterstützung von Right2Water reagiert?

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Heidelberg, den 7. 2. 2020

Was bestimmt regulatorische Präferenzen? Erkenntnisse zu Mikroverunreinigungen in Oberflächengewässern

Der stetig steigende Konsum von Pharmazeutika, Kosmetika, Wasch- und Lebensmittelzusatzstoffen belastet die aquatischen Ökosysteme. Dementsprechend muss die jeweilige Regulierung von Mikroverunreinigungen in Oberflächengewässern nicht nur die Perspektive der öffentlichen Akteure und Produzenten, sondern auch die der Verbraucher einbeziehen.

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Stuttgart, den 18. 11. 2019

Schwanzbewegungen von Zebrabärblingsembryonen als Testsystem

Das toxische Wirkpotential neuroaktiver Stoffe lässt sich anhand der Schwanzbewegungen von Zebrabärblingsembryonen untersuchen. Verschiedene Umweltschadstoffe können die Entwicklung des Nervensystems von Wirbeltieren stören. Das neurotoxische Wirkpotential sowie die eigentliche Wirkweise dieser Stoffe sind allerdings nur sehr schwierig zu identifizieren.

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Stuttgart, den 8. 10. 2018

Fische reagieren auf Arzneimittelrückstände im Gewässer

Auf dem Statuskolloquium Förderprogramm Wasserforschung Baden-Württemberg am 8. Oktober in Stuttgart präsentieren die Natur- und Sozialwissenschaftler von Effect-Net ihre Zwischenergebnisse.

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Heidelberg, den 4. 10. 2018

Repräsentative Umfrage zu Wasserqualität und Verbraucherverhalten

Die Politikwissenschaftler der Universität Heidelberg untersuchen, welches Wissen Gesellschaft und Politik über Gewässerverunreinigungen in Gesellschaft und Politik vorhanden ist und welche Konzepte die Wasserqualität verbessern könnten. Eine repräsentative Umfrage ergab, dass die deutsche Bevölkerung die Wasserqualität an ihrem Wohnort überwiegend als gut bewertet.

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Tübingen, den 19. 3. 2018

Vorkommen und Transformation des Antidiabetikums Metformin

Die Forschungsgruppe Umweltanalytik der Universität Tübingen von Professor Christian Zwiener berichtet in der wissenschaftliche Fachzeitschrift Science of the Total Environment über neue Transformationsprodukte (TPs) des Antidiabetikums Metformin, eines weltweit sehr häufig verschriebenen Medikaments.

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Karlsruhe, den 16. 1. 2018

Poster zur Wirkung von Metformin auf Forellen prämiert

Der Diplom-Biologe Eike Thorben Rogall vom Netzwerk Effect-Net erhielt auf dem Symposium „Umweltrisiken in der Wasserforschung“ des Wassernetzwerks Baden-Württemberg im Januar 2018 in Karlsruhe einen Posterpreis. Die Jury prämierte seine Arbeit „Metformin im Abwasser beeinflusst die Vitalität von Bachforellen über Veränderungen im Fisch-Mikrobiom“.

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Heidelberg, den 3. 7. 2017

Embryonen von Zebrabärblingen vor der Kamera

Die Forschungsgruppe der Universität Heidelberg untersucht mit modernen Videokameras, wie Mikroschadstoffe auf frühe Entwicklungsstadien von Zebrabärblingen wirken: Die Embryonen werden Substanzen wie Fluoxetin und Citalopram ausgesetzt und anschließend im Infrarotbereich aufgezeichnet.

Mit Hilfe der Aufzeichnungen können die Forscher komplexes Verhalten oder spontane Bewegungen (z.B. Reflexe) der jungen Fische analysieren und erfahren, wie und in welchen Konzentrationen neuroaktive Substanzen den Fischen schaden könnten.

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Heidelberg, den 21. 6. 2017

Ergebnisse der Pilotumfrage zu Mensch und Gewässer

Im Seminar ‚Die Regulierung von Umweltrisiken‘ unter der Leitung von Prof. Dr. Jale Tosun hat die Seminargruppe im Rahmen des Effect-Net-Projektes eine Pilotumfrage zur Qualität von Oberflächengewässern erstellt.

Die Befragten mussten zunächst allgemeine Fragen zum Thema Wasser beantworten. Anschließend wurden Einstellungen und Verhalten der Menschen sowie die Einschätzung von Wasserbelastungen erfragt. Ebenso fanden spezifische Fragen des Effect-Net-Projekts Berücksichtigung.

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Donaueschingen, den 22. 5. 2017

Erste Ergebnisse zum Einfluss von Metformin

Auf einer Tagung der Gesellschaft Deutscher Chemiker am 22. Mai in Donaueschingen hat der Doktorand Eike Thorben Rogall vom KIT erste Ergebnisse präsentiert, wie sich Metformin auf die Darmflora von heimischen Süßwasserfischen auswirkt.

Die Zwischenergebnisse zeigen, dass diese Wohlstandschemikalie das Darm-Mikrobiom von Bachforellen signifikant verändert und auch ihren Glukosestoffwechsel beeinflusst.

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Heidelberg, den 27. 3. 2017

Mitmachen erwünscht: Studierende der Universität Heidelberg machen Umfrage zur Wasserqualität und Verbraucherverhalten

Im Rahmen des Forschungsnetzwerks Effect-Net führen derzeit Studierende der Universität Heidelberg eine Umfrage zur Wasserqualität durch.

Unter der Leitung von Professor Dr. Jale Tosun vom Department of Political Science entwickelten die Studierenden im Wintersemester einen Fragebogen.

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Kontakt

Prof. Dr. Thomas Braunbeck
Aquatische Ökologie und Toxikologie
COS - Centre for Organismal Studies

University of Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 504
D-69120 Heidelberg

braunbeck@uni-hd.de
Tel.: +49-(0)62 21-54 56 68